Berufungsverhandlung

Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner

Die Berufungsverhandlungen werden durch ein Mitglied der Universitätsleitung geführt, namentlich durch die zuständige Direktorin Universitäre Medizin Zürich (UMZH) (VP Med), die Prorektorin Lehre und Studium (VP Edu), den Prorektor Professuren und wissenschaftliche Information (VP FSI) oder den Prorektor Forschung (VP Res), in enger Abstimmung mit den Dekaninnen und Dekanen. Im Spitalbereich werden die Berufungsverhandlungen durch die Universitätsleitung im Einvernehmen mit der Spitaldirektion geführt. Ebenfalls an den Berufungsverhandlungen anwesend ist eine Vertreterin bzw. ein Vertreter der Abteilung Professuren.

Einladung zu Verhandlungsgesprächen

Mit einem Brief des Rektors werden die Vorgeschlagenen über ihren Erfolg im Auswahlverfahren informiert und zu Berufungsverhandlungen eingeladen. Im Einladungs- oder Rufbrief des Rektors finden sich erste Terminvorschläge und es wird um Klärung der künftigen Arbeitsbedingungen gebeten.

Vorbereitung der Verhandlungsgespräche

Die bzw. der Vorgeschlagene ist gebeten, vor der Berufungsverhandlung Kontakt mit den zuständigen Stellen aufzunehmen, um sich in die Lage zu versetzen, einen begründeten Bedarf für die künftige Arbeit ableiten zu können. Die vorbereitenden Gespräche erfolgen universitätsintern insbesondere mit den Dekaninnen und Dekanen sowie mit den Institutsleitenden, bei den universitären Spitälern und Kliniken mit den entsprechenden Direktionen.

Die folgenden Themen werden mit den nachfolgend genannten Instanzen besprochen und verhandelt:

  • Fragen der räumlichen Unterbringung, der laufenden Betriebsmittel (Betriebskredit, BK) sowie der Personalmittel oder Fragen zu Lehre etc.: mit den Instituten, Kliniken oder anderen Organisationseinheiten
  • Fragen zu ergänzenden Finanzen, zu Lehre oder zur universitären Selbstverwaltung: mit den Dekaninnen und Dekanen
  • Fragen der klinischen Versorgung, der klinischen Aspekte oder zu Forschungsflächen: mit den Spitaldirektionen der universitären Spitäler und den Klinikdirektionen
  • Fragen zu den persönlichen Anstellungsbedingungen, insbesondere Stellung, Startdatum, Lohn oder Sozialversicherungsfragen: mit der Universitätsleitung

Die bzw. der Vorgeschlagene ist gebeten, eine gut begründete Bedarfsliste zu erstellen und diese in der Berufungsverhandlung vorzulegen.

Inhalt der Berufungsverhandlung

In der eigentlichen Berufungsverhandlung mit der Direktorin UMZH, der Prorektorin oder einem der Prorektoren werden die folgenden Themen besprochen:

  • die persönlichen Anstellungsbedingungen sowie persönliche Anliegen jeder Art,
  • die Ausstattung, insbesondere die Starthilfe (Einrichtungskredit, EK) und alle Ressourcenaspekte in den genannten Zuständigkeiten,
  • Aspekte, die von der bzw. dem Vorgeschlagenen eingebracht werden sowie
  • das weitere Vorgehen und der Zeitplan.

Nach der Berufungsverhandlung

Im Auftrag der Universitätsleitung klärt die Abteilung Professuren alle offenen Punkte und formuliert das Berufungsangebot innerhalb des besprochenen Zeitraums. Die Berufungsangebote haben eine Bedenkfrist von einem Monat. Im positiven Fall arbeitet die Abteilung Professuren namens der Universitätsleitung den Berufungsantrag zuhanden des Universitätsrats bzw. des Vetsuisse-Rats aus.